Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche
Hans-W Saloga

 

"Ein junger Mensch braucht unsere Unterstützung am meisten, wenn er sie am wenigsten verdient!" (E. Brombeck)

Philosophenfragen...

Vor langer Zeit hat mir ein junger Mensch/Philosoph 17 Fragen gestellt, die ich versucht habe zu beantworten. Das war nicht leicht, ich habe versucht, das Beste daraus zu machen. Hier das Ergebnis, mitlerweile etwas überarbeitet:

 

1) Wer bist du?

Na ja, ich könnte oft Gesagtes wiederholen ...

oder

ich könnte sagen: ich weiß nicht, ein Mensch? Ein lebendes, denkendes Wesen? Die "Krone der Schöpfung"?

oder

ich sage einfach: ich bin ich, neugierig, interessiert an anderen Menschen und an mir selbst.

 

2) Woran glaubst du?

Hmm...naja...also auf jeden Fall habe ich keinen "kirchlichen" Glauben. Ich glaube an mich, an Freundschaft, das Gute im Menschen (i.S.v. Kern, der befähigt, Gutes zu tun).

 

3) Wonach strebst du?

Nach Vollkommenheit! - nein, nicht wirklich! Das erscheint mir zu vermessen!

Vielleicht strebe ich immer wieder danach, von Zeit zu Zeit etwas Wahrheit zu finden, und ein paar meiner "Denkbremsen" zu überwinden!

 

4) Was berührt dich?

Das Leid anderer Menschen, unschuldig in Not geraten, die seelische Not von Kindern und Jugendlichen, den Schwächsten in unserer "Gesellschaft".

 

5) Was ist Liebe?

Wenn ich das wüsste...

 

6) Was ist dein höchstes Gut?

Meine Unabhängigkeit, die Freiheit meiner Gedanken...

 

7) Was macht dein Leben lebenswert?

Vielleicht gerade das (6)... und gute Freunde !

 

8) Was bewunderst du?

Bewunderung schließt Kritik aus, darum habe ich Schwierigkeiten damit. Ich möchte mir immer die Freiheit erhalten, etwas oder jemanden zu kritisieren.

 

9) Was verachtest du?

Dummheit (wohlgemerkt nicht i.S.v. intellektueller Minderbegabung), die zu Schlamperei und Missachtung führt; sie ist täglich an vielen Orten zu finden, wo ohne Nachdenken gehandelt wird.

 

10) Deine Stärken?

Ich bin selbständig, unabhängig, autark.

 

11) Was bedeutet dir Tod?

Tod gehört zum Leben und ist dessen Ende.

 

12) Was fasziniert dich?

Das Können/Wissen eines Anderen.

 

13) Deine Sehnsüchte?

Zeit und Ruhe!

 

14) Deine Hoffnungen?

Friede, Verständnis

 

15) Deine Ängste?

Dass es das (14,15) wohl so nicht geben wird.

 

16) Dein schönster Traum?

Dass ich mein Leben nicht nur träume, sondern lebe  (vielleicht auch einen Traum) nach dem Motto:

Ergreife und nutze die Möglichkeiten, die du hast und erhalte dir die kompromisslose Überzeugung von der Richtigkeit dessen, was du tust !

 

17) Dein Alptraum?

Dass das Leben nicht so einfach ist, dass Wünsche und Hoffnungen nicht oder nicht so einfach zu realisieren sind.

 

 

So, das war's erstmal!