Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche
Hans-W Saloga

 

"Ein junger Mensch braucht unsere Unterstützung am meisten, wenn er sie am wenigsten verdient!" (E. Brombeck)

Was ist Psychotherapie?

 

 

 

 

"Psychotherapie ist die Behandlung psychisch bedingter oder mitbedingter Krankheiten bzw. Störungen mit Hilfe psychologischer Methoden, die wissenschaftlich überprüft sind. Psychotherapeut/innen haben die fachlich erforderlichen und gesetzlich definierten Voraussetzungen zur Durchführung von Psychotherapie."
(zit.nach  PTK Bayern)

Auf der psychotherapeutischen Wiese tummeln sich eine ganze Reihe seriöser, aber auch (zumindest) fragwürdiger Methoden und Therapeuten.

Seit 1999 ist "Psychotherapeut" ein geschützter Titel, Inhaber sind nach guter und gründlicher Ausbildung (in der Regel 3-5 Jahre) im Besitz einer staatlichen Approbation. Heilpraktiker dürfen sich nur Psychotherapeut nennen, wenn sie eben diese Ausbildung absolviert haben, psychotherapeutische Kurse im Rahmen der Heilpraktikerschule/-ausbildung ersetzen diese nicht.

Zur Abrechnung mit den Krankenkassen zugelassen sind:

tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (TFP),

analytische Psychotherapie (AP),

Verhaltenstherapie (VT)

Andere Therapiearten, zB Familientherapie (FT), müssen meist privat bezahlt werden. Ebenso müssen ausserhalb der Therapie stattfindende Beratung, Supervision etc privat bezahlt werden.

 

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (KJP) umfasst die Therapie mit Kindern, Jugendlichen, Adoleszenten und jungen Erwachsenen, das Höchstalter für die Kassenleistungen ist gesetzlich auf 21 Jahre festgesetzt, bis zu diesem Alter muss die KJ-Therapie begonnen und wesentlich fortgeschritten sein. Eingeschlossen und von den Kassen auch bezahlt wird die begleitende Therapie/Beratung mit den Eltern und/oder anderen wesentlichen Bezugspersonen (Erzieher, Lehrer etc). KJP findet im direkten Kontakt Therapeut-Patient/Patientin statt, im Gespräch oder im Spiel.

 

Die analytische und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sind Verfahren zur Untersuchung und Behandlung seelischer Vorgänge, welche sonst kaum zugänglich sind. Aktuelle psychische Erkrankungen und Störungen, die sich im aktuellen Erleben, Verhalten und Beschwerden zeigen, werden als Folge von unzureichend verarbeiteten Konflikten und Traumatisierungen angesehen.
Die Psychoanalytische Therapie bearbeitet die psychische Grundstruktur des Patienten.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie fokussiert auf einen oder mehrere aktuelle Konflikte.
Durch die Analyse von Assoziationen, Träumen und Reaktionen des Patienten gegenüber dem Therapeuten können Entwicklungsschritte nachgeholt und Konflikte aufgelöst werden.
Die Verfahren sind für die Behandlung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung zugelassen.

 

Die Kognitive Verhaltenstherapie wendet Erkenntnisse aus der experimentell begründeten Psychologie an. Der Fokus der Behandlung liegt auf klar umschriebenen, definierten Verhaltensweisen, Kognitionen, Emotionen und physiologischen Parametern. Aufbauend auf einer detaillierten Analyse der aktuellen Probleme werden konkrete Veränderungsziele und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet, die darauf gerichtet sind, eine Besserung zu erreichen. Die persönliche Lebensgeschichte des Betroffenen und seine Erfahrungen und früheren Problemlösungsansätze werden mit berücksichtigt. Methoden schließen dabei auch praktische Übungen mit ein.
Das Verfahren ist für die Behandlung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung zugelassen. Ich arbeite nicht mit diesem Verfahren.

 

Familientherapie ist ein psychologisches Verfahren für Familien, bei dem die Familie als soziales System im Zentrum der psychologischen Intervention steht.
In der Familientherapie werden positive Veränderungen der Beziehungen zwischen den Mitgliedern von Familien angestrebt. Dabei wird betont, dass die Qualität der Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern sowie die Entwicklung von Verständnis und Empathie füreinander ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren des familiären Systems und das Wohlergehen der Familienmitglieder ist. Die unterschiedlichsten Schulen der Familientherapie teilen die Grundannahme, dass auch bei der Behandlung psychischer Störungen die Einbeziehung der Familie in den Therapieprozess die Effektivität der Therapie steigert.

 

Was Psychotherapie in der Praxis für mich persönlich bedeutet, kann man hier im Blog nachlesen.